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SBF-See-Prüfung: Ablauf, Fragenanzahl und Bestehensgrenze

Die Prüfung zum Sportbootführerschein See besteht aus drei getrennt bewerteten Teilen: einem theoretischen Fragebogen, einer Navigationsaufgabe und einem praktischen Teil auf dem Wasser inklusive Knoten. Wer weiß, was in welchem Teil erwartet wird, kann sich gezielter vorbereiten.

Verfasst von Frank Römer, ehrenamtlicher Ausbilder für den Motorbootführerschein.

Stand: September 2026 – Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Vorgaben deines Prüfungsausschusses.

Auf einen Blick

Der theoretische Teil

Im Theoriebogen werden 7 Basisfragen (Grundlagen, die auch für den SBF-Binnen gelten) und 23 seespezifische Fragen gestellt – insgesamt 30 Fragen aus einem öffentlich einsehbaren Fragenkatalog von 285 Fragen. Für den gesamten theoretischen Teil stehen 60 Minuten zur Verfügung.

Die Navigationsaufgabe

Zusätzlich zum Fragebogen wird eine Navigationsaufgabe mit 9 Einzelfragen gestellt – etwa Kursberechnung, Kartenarbeit oder Gezeitenrechnung, je nach Aufgabenstellung. Dieser Teil wird getrennt vom übrigen Theorieteil bewertet.

Bestehensgrenzen im Theorieteil

Alle drei Werte müssen einzeln erreicht werden – ein sehr gutes Ergebnis in einem Teil gleicht ein schwaches Ergebnis in einem anderen nicht aus.
Teil Bestehensgrenze
Basisfragen mindestens 5 von 7 richtig
Spezifische See-Fragen mindestens 18 von 23 richtig
Navigationsaufgabe mindestens 7 von 9 richtig

Der praktische Teil

In der praktischen Prüfung wählt der Prüfer die abzufragenden Knoten aus – geprüft werden maximal 7 Knoten. Damit die Praxis bestanden ist, müssen mindestens 6 davon sowohl richtig geknotet als auch ihre Verwendung korrekt erklärt werden. Für jeden Knoten gibt es zwei Versuche. Dazu kommt die eigentliche Bootsführung: Anlegen, Ablegen, Mann-über-Bord-Manöver und weitere Manöver, abhängig vom genutzten Boot.

Hinweis: Prüfungsausschüsse (z. B. DMYV, DSV oder amtliche Ausschüsse) können sich in organisatorischen Details unterscheiden. Die hier genannten Fragen- und Bestehensgrenzen entsprechen dem bundesweit gültigen amtlichen Fragenkatalog, sind aber keine Rechtsauskunft – verbindlich ist immer die Auskunft deines Prüfungsausschusses.

So bereitest du dich vor

Weil alle drei Teile getrennt bestanden werden müssen, lohnt es sich, gezielt in dem Bereich zu üben, der noch unsicher sitzt, statt nur die Gesamtpunktzahl im Blick zu haben. Genau dafür ist Übung unter realistischen Bedingungen hilfreich – mit Zeitlimit, echter Fragenanzahl und einer ehrlichen Auswertung nach Teilbereich.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Fragen hat die SBF-See-Prüfung?

Der Theorieteil umfasst 30 Fragen (7 Basisfragen und 23 seespezifische Fragen) aus einem öffentlichen Fragenkatalog mit insgesamt 285 Fragen, dazu kommt eine separat bewertete Navigationsaufgabe mit 9 Einzelfragen.

Wie viele Knoten muss ich in der Praxisprüfung können?

Der Prüfer wählt aus bis zu 7 Knoten aus, mindestens 6 davon müssen richtig geknüpft und ihre Verwendung korrekt erklärt werden – für jeden Knoten gibt es zwei Versuche.

Welche Bestehensgrenze gilt im Theorieteil?

Alle drei Teile müssen einzeln bestanden werden: mindestens 5 von 7 Basisfragen, mindestens 18 von 23 See-Fragen und mindestens 7 von 9 Fragen der Navigationsaufgabe.

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